2009-01-15

Kolumbianische Musik, Lateinamerikanischer Film und die ila

Zuerst einmal ein gesundes Neues allerseits!

Blog numero eins für dieses Jahr startet mit einer musikalischen Neuentdeckung, einer Buchempfehlung und einen solidarischen Gruß an "die gute alte" ila.

Denn in Ausgabe 321 letztgenannter Zeitschrift las ich einen sehr interessanten Artikel (der sogar online verfügbar ist...) über den Folclor Urbano und afrokolumbianische Bands wie etwa die Profetas, die einen neuen Musikstil entwickeln. Also der Artikel machte auf jeden Fall Lust auf einmal reinhören. Und dank abgedruckter Links musste ich noch nicht einmal Google benutzen (und damit berühmte 7g Kohlendioxid Umweltverschmutzung erzeugen...) um mir den Sound direkt in die Rhein-Main-Metropole zu holen! Hier der Titel Evolución mit u.a. diesen tollen Zeilen (complete lyrics here) aus dem Refrain:
La gente canta, la fiesta no para
esto sigue hasta mañana


Erinnert mich in seiner Tanzbarkeit und Partystimmung etwas an Reggeaton, wobei der hingegen auf Dauer ganz schön auf die Nerven gehen kann. Der Gitarren-/RockEinfluss wirkt angenehm, Hip-Hop ist nunmal immer noch sehr en vogue und Frauen am Mikro sind bekanntlich immer was feines. Sehr schön in dem Lied hier auch die eine Strophe zwischendrin in einer mir nicht bekannten Sprache... :)

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In bereits erwähnter Zeitschrift (welche mich immerhin schon fast ein Drittel meines Lebens begleitet... Wow!) fand ich auch Werbung zum Buch MOVIE-mientos was allein wegen dem Wortspiel im Titel meine Aufmerksamkeit weckte. Ich geb' zu das ich bisher zwar nur das erste Kapitel aus Band II gelesen habe, aber schon das lohnt sich für alle Fans des lateinamerikanischen Films und mach Lust auf mehr. In MOVIE-mientos II findet man neben all den bekannten und sehr erfolgreichen Filmen der letzten Jahre auch garantiert immer noch den ein oder anderen bisher unbekannten Film. Dabei wird der Inhalt anhand verschiedener, den ganzen Kontinent jedoch nahezu gleich intensiv bewegender Themen wie etwa Migration, Gewalt, Krise, Desorientierung/Zukunftsperspektive, Identität etc. dargestellt. Diesen Themen bilden den Schwerpunkt einzelner Kapitel, welche sich dann wiederum auf etwa 0,5 - 2 Seiten einen Film widmen. Gut gemacht sind m.E. auch die vielen (s/w) Fotos die das Buch deutlich auflockern und gekonnt illustrieren.
Bleibt nur zu hoffen das die wohlsortierte Videothek den ein oder anderen Film bereithält!?

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Wer also auch mal so eine tolle Zeitung zu alle möglichen Thematiken rund um Lateinamerika haben möchte, schaut sich einfach auf der Website www.ila-web.de etwas um und bestellt sich fix ein Abo - es lohnt sich! :)