Danke Suse - Der Esprimo Q 5010 von Fujitsu Siemens als Server einrichten mit OpenSuse 10.3
Tja! Irgendwann ist man halt auch mal fertig. Zufrieden. Glücklich. Es läuft halt... :)
Bereits vor etwas mehr als einem halben Jahr hatte ich ja hier an dieser Stelle über meinen Gewinn und meine diversen Vorhaben mit meinem Mini-PC berichtet. Leider gabs dann zwei Festplattencrashs, und während beim ersten noch das System als solches zu retten war (Stichwort fsck), musste ich beim zweiten wohl oder übel einsehen das ich hier um einen komplettes Neuaufsetzen nicht drumrum kommen werde. Wie das so ist in solch das mentale Wohlbefinden äußerst schwierigen Zeiten: man schiebt die Aufgabe so vor sich hin und hat eigentlich überhaupt keinen Bock wieder Stunden, Tage, Wochen mit irgendwelchen Konfigurationen zu verbringen. Denn irgendwelche Backups, Dokumentation oder dergleichen brauch man ja nicht: es läuft(=lief) doch!
Nun, Ende August hab ich mich dann wieder hingesetzt und an einem Wochenende doch zumindest ein Grundgerüst wieder hinbekommen. Doch wachsen die Ansprüche ja mit der Zeit und so wollt ich diesmal auch das ein oder andere neue Feature einbinden. Gesagt, getan, und seit gestern läuft doch tatsächlich alles so wie ich das will.
Hier einmal ein Auflistung bzw. ein paar Fakten:
Doch nun ging der eigentliche "Spass" los...
Trotzdem: das Phänomen OpenSource ist und bleibt beeindruckend! Danke Suse!
Bereits vor etwas mehr als einem halben Jahr hatte ich ja hier an dieser Stelle über meinen Gewinn und meine diversen Vorhaben mit meinem Mini-PC berichtet. Leider gabs dann zwei Festplattencrashs, und während beim ersten noch das System als solches zu retten war (Stichwort fsck), musste ich beim zweiten wohl oder übel einsehen das ich hier um einen komplettes Neuaufsetzen nicht drumrum kommen werde. Wie das so ist in solch das mentale Wohlbefinden äußerst schwierigen Zeiten: man schiebt die Aufgabe so vor sich hin und hat eigentlich überhaupt keinen Bock wieder Stunden, Tage, Wochen mit irgendwelchen Konfigurationen zu verbringen. Denn irgendwelche Backups, Dokumentation oder dergleichen brauch man ja nicht: es läuft(=lief) doch!
Nun, Ende August hab ich mich dann wieder hingesetzt und an einem Wochenende doch zumindest ein Grundgerüst wieder hinbekommen. Doch wachsen die Ansprüche ja mit der Zeit und so wollt ich diesmal auch das ein oder andere neue Feature einbinden. Gesagt, getan, und seit gestern läuft doch tatsächlich alles so wie ich das will.
Hier einmal ein Auflistung bzw. ein paar Fakten:
- Betriebssystem:
Linux (klar!), genauer gesagt OpenSuse 10.3 mit KDE 3.5.9 als Desktop. - Webserver: Apache 2.2.4
- Programmiersprachen: PHP 5.2.6 als (Web)Programmiersprache meiner Wahl sowie ne Packung anderer welche ich nicht wirklich kenne (Python, Ruby, Perl etc.) die ich aber beim Installationsprozess einfach mal mit ausgewählt habe - man kann ja nie wissen... ;)
- Datenbanken: MySQL 5.0.67 als Datenbank für Anwendungen welche dies benötigen sollten (s.u). und natürlich mein Favorit SQLite (in der 3er Version)
Doch nun ging der eigentliche "Spass" los...
- Remotezugang: Da ich keine Bildschirme besitze (bis auf den Monster-Röhren-Monitor aus dem letzten Jahrtausend welcher während der Installation herhalten musste...), jedoch hin und wieder an dem Ding was machen muss braucht ich nen Remotezugang. Weil ich erst seit gut zwei Jahren mit Linux umgehe, fiel die rein konsolenbasierte Lösung via SSH aus. Es musste also was grafisches her. Da SSH ja wie erwähnt bereits installiert war, wollt ich nach Möglichkeit auch darauf basierend meinen Remotezugang bekommen. NoMachine NX macht das hervorragend wie ich finde, und sogar die Installation verlief recht einfach.

- Fileserver: Auch hier tut SSH (bzw. deren grafische Implementierung fish:// im Konqueror...) schon einiges, jedoch wollt ich auch anderen Usern (eingeschränkten) Zugang geben und natürlich selbst auch mal von ner ollen Windowsmaschine aus ein paar Files saugen/ablegen/umbenennen etc. Also musste WebDAV ran. Wenn man ungefähr weiss was man macht und sich damit schon mal rumgeschlagen hat, fällt einem schnell das Suse Howto ein mit dem man auch relativ schnell ans Ziel kommt. Lediglich der SSL Teil kommt u kurz bzw. muss man erst mal wissen das man dafür einen separaten Location Teil in der httpd.conf einrichten muss um nun auch verschlüsselt (also webdavS) seine Dateien auf dem Server zu bewegen.
- Druckserver: CUPS klingt einfach und ist es auch - sofern man weiss wie es geht bzw. was man machen muss. Nachdem ich durch die Suse Tipps eher verwirrt als schlauer war, brachte mich ein Artikel von LinuxUser schon deutlich näher ans Ziel. Leider stand da nichts davon, das man beim Server noch die Fernsteuerung explizit freigeben muss und auch stand nichts davon das man beim (Suse)Client erst noch den (Netzwerk)Drucker einrichten muss. Aber letztlich funzt es dann doch und nu kann ich meine Druckaufträge per Wireless an meinen (Druck)Server senden.
- Musikserver: Meine Eigenlösung (bissl PHP um auf der SQLite DB (von Amarok erstellt) rumzuklimpern und nen netten Flashplayer von Sourceforge) hatte bis zum Sommer zwar schon was brauchbares geliefert, aber waren die Knackpunkte Playlist-Streaming (da mein SSL-Zertifkat selbst erstellt war und deswegen die meisten Player rummeckerten...) sowie Usermanagement nicht ansatzweise von mir lösbar. Hinzu kam halt der Festplattencrash und jetzt wollt ich nicht wieder anfangen zu fummeln sondern schnell Erfolge sehen. Also doch Ampache eingespielt. Da war dann MySQL Konfiguration gefragt (ich weiss schon warum ich SQLite vorziehe...) und als das endlich ging war schon mal eine gewisse Freude angesagt. Leider wollte das Localplay noch nicht so richtig, also musste ich mich wohl oder übel mit dem MPD Daemon auseinandersetzen. Auch das war wieder Frickelei doch nun kann doch tatsächlich von jedem Rechner aus meine Anlage hier zu Hause mit Musik beglücken bzw. die Lautstärke einfach mal so per Mausklick ändern. Toll! :)
Trotzdem: das Phänomen OpenSource ist und bleibt beeindruckend! Danke Suse!












